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Wirtschaft, Jobs und Zukunftsmärkte

»Made in Wuppertal« – Bürgerdialog zu Wirtschaft, Jobs und Zukunftsmärkten

Geld – auch öffentliches – kommt nicht von ungefähr. Geld kommt immer aus der Wirtschaft. Deshalb braucht Wuppertal profitable Unternehmen mit ordentlich entlohnten Mitarbeitern.

Wie fördern wie die Attraktivität für Investoren? Und wie gefügig sind wir ihnen gegenüber? Welche Unternehmen wollen wir in der Stadt, welche wollen wir nicht? Was sind die Zukunftsthemen, auf denen die regionale Wirtschaft antworten muss und welche Jobchancen ergeben sich daraus?

Bisherige Ansätze, z. B. der »New Deal« aus der Strategie »Wuppertal 2015« oder Erfolgsbeispiele anderer Kommunen, inspirieren zu neuen Schlüssen. Schreiben wir die bedeutende Industriegeschichte Wuppertals fort!

Rückschau zur Veranstaltung am  14. April 2015

Dienstag, 14. April 2015
Riedel Communications
Moderation: Hendrik Walder (Wuppertaler Rundschau)

Kurzzusammenfassung der zentralen Aussagen (Plenum & Arbeitsgruppen)

Hinweis: Die Zusammenfassung enthält die Eintragungen mehrerer Personen und stellt nicht zwangsläufig einen Konsens der Anwesenden dar, sondern ist vielmehr eine Dokumentation der Tafelbilder und ein Überblick über die Gruppengespräche.

Startups

Was funktioniert in Wuppertal gut? Wir haben eine tolle Uni, eine sehr gut funktionierende Gründungsberatung (sollte besser vernetzt werden) und z.B. einen Hightech-Fonds, aber wir haben auch Herausforderungen, wie etwa die Kommunikation. Es müsse unserer Ansporn sein, Gründer aus anderen Städten heranzuziehen. Die Außenwirkung Wuppertals könnte durch eine Startup-Börse in der Historischen Stadthalle beflügelt werden, um den starken Standort Wuppertal hervorzuheben. Ein „Willkommenspaket Wuppertal“ mit kostenloser Gründungsberatung, günstiger Beratungen durch Steuerberater und Anwälte, flexiblen Mieten, Paten aus der Wirtschaft und der Aktivierung der Investitionsbereitschaft von Vermögen könnte ein marketingwirksames Gesamtpaket für Gründer sein. Aufgabe an die Uni für eine Abschlussarbeit: Warum in Wuppertal gründen? So könnte man die Attraktivität besser kommunizieren.

Qualifikation

Übergangsschule/Beruf: Obwohl es eine Fülle an Angeboten für Berufe gibt, existiert oft eine mangelnde, unzureichende Information für Berufsbilder. Schnupperarbeit solle erleichtert werden, um Berufe für Jugendliche attraktiv zu machen. Zuwanderung sei wichtig für Wuppertal, Gasthörer können sich in der Uni weiterbilden, aber es müsse allgemein mehr Eigeninitiative gezeigt werden.

Innovation

Ein Netzwerk mit tausend bunten Vögeln sei besser als eines mit nur Gleichgesinnten, ansonsten bestätige man sich nur gegenseitig sein Wissen. Jeder kann die Herausforderung von Netzwerken angehen, hierarchische Prinzipien sollten durch horizontale Strukturen abgelöst werden. Es gilt nicht nur die Wirtschaft, Gemeinsamkeiten zu finden und diese für Veränderung zu nutzen. Es haben sich heute neue „Innovationsköpfe“ herausgebildet, die wohl etwas gemeinsam starten wollen.

Wirtschaftsförderung

Einzelhandel, stärkere Strukturierung und Steuerung und strategische Überlegungen waren ein Thema der Teilnehmer/-Innen, im Bereich des Gewerbes z.B. für Energieeffizienz sollten die Aktivitäten der Uni Wuppertal, der Institute und Organisationen besser konzentriert werden. Ein weiteres Forschungsinstitut neben der Uni könnte helfen. Gewerbeflächen waren ein wichtiger Punkt auf der Agenda der durchaus kontroversen Diskussion. Die Kooperation mit China kann den Standort internationalisieren.

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