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Stadtentwicklung, Klimaschutz & Mobilität

»Plan W« – Stadtentwicklung, Klimaschutz & Mobilität

Döppersberg, Primark, L 419 und Carnaper Platz – die aktuellen Brennpunktthemen machen deutlich, wie häufig Stadtplanung und Bürgerwille aufeinander stoßen, statt sich synchron zu entwickeln. Welche Mechanismen brauchen wir, um Wuppertals Infrastruktur klug und im Konsens zu planen? Wie langfristig denken wir? Sind wir bereit für neue Ideen, innovative Verkehrskonzepte und die Nutzung neuer Energien? Wo liegen wir im europäischen Vergleich, von wem können wir lernen? Es gibt bereits viele Ansätze, und wir haken nach: Wo steht die »Qualitätsoffensive Innenstädte« aus der Strategie »Wuppertal 2025« bislang?

Wir wollten nicht über erlebte Fehlplanungen diskutieren. Vielmehr stand Wuppertals zukünftiges Bild im Fokus; seine Infrastruktur, Funktionalität und Ästhetik im Zusammenhang mit sich ändernden Wohn-, Lebens- und Arbeitsmodellen.

Rückschau zur Veranstaltung am 3. März 2015

Sophie Blasberg und Carsten Gerhardt eröffnen die Veranstaltung im vollen Mirker Bahnhof, Utopiastadt:

Wir möchten ein tolles inhaltliches Konzept präsentieren und erst dann einen geeigneten Kandidaten finden.

Frau Blasberg stellte die drei Themen des Abends vor: Energie, Mobilität und Stadtentwicklung. Drei Impulsvorträge eröffnen die Thematik:

Der Geschäftsführer der Neuen Effizienz, Jochen Stiebel, hält einen Impulsvortrag über das Politikfeld Energie: Er berichtet über die aktuelle Situation in Deutschland und die Perspektiven der Erzeugung von erneuerbarer Energie im bergischen Städtedreieck.

Axel Sindram, unser Experte für Mobilität:

Nie waren die Chancen für nachhaltige Mobilität größer.

Er plädiert für neue Mobilitätskonzepte in Wuppertal, wie etwa die Seilbahn, die mehr als 300 Busfahrten und 4000 PKW ersetzen könnte.

Ein selbstfahrendes Elektromobil könnte viele Verkehrsprobleme lösen und den Gegensatz zwischen Individualverkehr und ÖPNV aufheben.

Der Architekt Markus Radtke vom BDA spricht über Städtebau.

Projekte müssen zusammen mit den Bürgern geplant werden.

Der Ressourcenverbrauch bei der Bewältigung großer Probleme ist höher, als eine Plattform für einen bürgernahen Dialog:

Selbstbewusste Kommunen und Investoren können sich an Bürgerbeteiligungsprozesse gewöhnen, und wir können als Bürger viel mehr von den Investoren fordern.

Danach standen 35 Minuten zur Verfügung, um in kleinen Gruppen zu den jeweiligen Politikfeldern über Ideen und Probleme zu diskutieren.

Es gibt viel Gesprächsbedarf für unsere heutigen Themen Mobilität, Städtebau und Energie. Interessierte Bürger/innen tauschen sich aus, formulieren ihre Gedanken und sind damit Teil eines Forums, das Ideen bündelt und der Politik und Verwaltung präsentiert.

Eine kurze Zusammenfassung der angesprochenen Punkte:

Mobilität:

  • Infrastruktur der E-Mobilität
  • Genehmigung der autonomen Mobilität
  • Verbesserung der Stellung des Fahrradverkehrs
  • Zustellverkehr durch Lasten-Ebikes
  • weitreichender Fahrradverleih
  • E-Carsharing
  • Streitpunkt: Sollen die Busspuren für den Radverkehr geöffnet werden?
  • Intensive Diskussion über öffentlichen Individualverkehr (Schwarmfahrzeuge per App)
  • Ausweitung der Fußgängerzonen
  • Eine Seilbahn für Wuppertal

Energie:

  • Eigenstromerzeugung,
  • Mietmodelle für dezentrale Stromerzeugung
  • Wärmeoptimierung: Optimierung des Wuppertaler Wärmenetzes
  • Energieeffizienz im Haushalt: Wie kann ich ein Haus sinnvoll optimieren?
  • Verhaltensänderung: Was kann ich an meinem Verhalten ändern, um weniger Energie zu verbrauchen?
  • Haus der Zukunft
  • Wie kann man die Bürger/innen aktivieren, um mehr Aufmerksamkeit für ressourceneffizientes Verhalten zu erzeugen?

Stadtentwicklung:

  • Digitale Stadt
  • Grüne Stadt: Fahrradwege in der Natur, Stellung der Grünflächen in der Stadt
  • Masterplan Innenstadt: Nutzung der Nordbahntrasse, Vernetzung der Projekte in der Stadt
  • Wohnstandort Wuppertal
  • Vernetzung [der politischen Vertreter] der Stadtteile
  • Attraktivierung der Fußgängerzonen [insb. Barmen]

Erste Ergebnisse der Veranstaltung:

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. guten Morgen,
    gibt es bei Ihnen schon Überlegungen und Positionen
    zur Weiterentwicklung der Schnellstrassen durch Wupertal
    angesichts der damit einhergehenden zusätzlichen Belastungen
    des Wohnens in Wuppertal? Hat sich jemand in Wuppertal 3.0
    detaillierter befasst mit dem Luftreinhalteplan Wuppertal 2013
    der Bezirksregierung Düsseldorf?
    Wir sind eine überparteiliche Bürgerinitiative am südlichen Boltenberg,
    welche sich seit zwei Jahren mit der problematischen Planung der Südtangente
    befasst. Vielleicht könnte man ja Synergien erreichen?

    Frdl. Grüße
    Prof. em. Klaus Schilling

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